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28.5.2017 : 18:27 : +0200

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Meldung

IDENTITY oder Wer bin ich?

Mit einer eindrucksvollen Filmdokumentation präsentierten Schülerinnen und Schüler der Ausbildungsvorbereitung das Ergebnis ihrer Arbeit

Seit Anfang Oktober 2016 haben die Schülerinnen und Schüler an einem eigenen Dokumentarfilm zum Thema "Identität" gearbeitet. Die Gruppe lernte dabei alle Bereiche des Films kennen, beginnend mit der Planung, über die Arbeit vor und hinter der Kamera bis hin zur Postproduktion.

Die Crew drehte Videoclips über sich und filmten sich dabei selbst im Alltag. So wurden die Filmaufnahmen der Protagonisten u.a. zu Hause, in der Schule, im Praktikum oder im Sportverein gedreht. Ebenso gab es Filmsets bei der Bundeswehr und im AWO Seniorenzentrum in Aachen. Um ihrer eigenen Identität näher zu kommen, interviewten sie sich untereinander. Es ging dabei um die eigene Herkunft, um die Bedeutung von Familie und Freundschaft, um Hobbys, aber auch um die eigenen Berufs- und Lebensperspektiven, Wünsche und Ängste.

Neben der Arbeit an der Videokamera, produzierten die Jugendlichen außerdem Animationen, in denen zentrale Aspekte ihrer Videoarbeiten künstlerisch bearbeitet wurden. Als Mitglied des Bundesverbandes Jugend und Film e.V. führte die Jugendkunstschule in Alsdorf „Aber Hallo“ das Projekt durch. Unterstützung erhielt die Crew durch die Filmemacher Markus Belde (WDR und Zinnober Filmproduktion), Miriam Chauvistré (Happy Endings Film), Volker Waldeck (Freischaffender Filmemacher) und die beiden Designer Rouven Hupp, sowie Mark Dobusch (beide IT2all).

Das Ergebnis war eine Dokumentation, die die Zuschauer z.T. sehr berührte. Jeder Teilnehmer des Filmteams gab einen tiefen Einblick in seine Person und seine Gedankenwelt. Die Darstellungen wirkten sehr authentisch. So waren bewusst auch Szenen beibehalten worden, in denen bei der Antwort nach Worten gesucht wurde – entweder, weil es keine einfachen Antworten gab oder weil erst mit der Fragestellung ein Prozess der Klärung in Gang gesetzt wurde. Manch Filmer hätten diese Szenen vielleicht bei der Nachbearbeitung herausgeschnitten. Gut, dass hier darauf verzichtet wurde, denn gerade das ließ die einzelnen Dokumentationen so echt und nah wirken. Das Publikum war am Ende der Vorstellung zutiefst beeindruckt. Herr Becker bedankte bei dem jungen Filmteam dafür, dass es die Öffentlichkeit an ihre Lebenswelt hat teilnehmen lassen. 

Unmittelbar nach der Filmpremiere folgte das Website Release. Die einzelnen Dokumentationen sind nun unter Opens external link in new windowwww.identity-film.de zu sehen.