Sie sind hier: Weiterbildung > Informatik (FSI) > 
DeutschEnglish
26.6.2017 : 14:19 : +0200

Weiterbildung

Ansprechpartner

Jörg Falken
Informationstechnik
Bildungsgangleiter FS Informationstechnik

Fachschule für Informatik Fachrichtung Technische Informatik

Die Fachschule für Informatik führt in acht Semestern Abendschule zum Berufsabschluss "Staatlich geprüfte Informatikerin" bzw. "Staatlich geprüfter Informatiker" und auf Wunsch auch zur Fachhochschulreife. 

Unsere Fachschule für Informatik


- ist eine Einrichtungen der beruflichen Weiterbildung

Fachschulen bauen auf der beruflichen Erstausbildung und Berufserfahrungen auf. Sie bietet in Teilzeitform (berufsbegleitend) eine berufliche Weiterbildung mit einem staatlich zertifizierten Berufsabschluss (staatlich geprüfte Informatikerin / staatlich geprüfter Informatiker). Der Erwerb eines allgemein bildenden Abschlusses ist zusätzlich möglich (Fachhochschulreife).

- qualifiziert zur Übernahme erweiterter Verantwortung und Führungstätigkeit

Die Fachschule vermittelt erweiterte berufliche Fähigkeiten und Kenntnisse für Fachkräfte in der beruflichen Praxis. Unsere Studierenden qualifizieren sich für übergreifende oder spezielle Aufgaben koordinierender, gestaltender, anleitender oder pädagogischer Art. Gelernt wird, komplexe Arbeiten selbstständig zu bewältigen, Entscheidungen zu treffen, ihre Umsetzung zu planen, sie durchzuführen und zu reflektieren, verantwortlich in aufgaben- und projektbezogenen Teams tätig zu werden und Führungsaufgaben in definierten Funktionsbereichen zu übernehmen. Die erweiterte berufliche Handlungskompetenz, die an Fachschulen erworben wird, entfaltet sich in den Dimensionen Fachkompetenz, Human- und Sozialkompetenz sowie Methoden- und Lernkompetenz.

- orientiert sich an den aktuellen Qualifikationsanforde­rungen der Arbeitswelt

Unsere Arbeitswelt ist von Wandlungen und Umbrüchen in den Produktions-, Verwaltungs- und Dienstleistungsbereichen geprägt. Berufliche Anforderungen und Berufsbilder ändern sich entsprechend. Unsere Fachschule reagiert rasch und flexibel auf neue Qualifikationsanforderungen. Das wird durch curriculare Grundlagen ermöglicht, die den Unterricht an der Bearbeitung beruflicher Aufgaben orientieren.

- vermittelt Studierfähigkeit

Der Abschluss des vierjährigen Fachschulbildungsgangs in Teilzeit ermöglicht den zusätzlichen Erwerb einer durch Vereinbarung der Kultusministerkonferenz bundesweit anerkannten Fachhochschulreife. Damit werden gute Grundlagen für ein erfolgreiches Fachhochschulstudium gelegt.

- qualifiziert zur beruflichen Selbstständigkeit

Der Abschluss der Fachschule befähigt zur beruflichen Selbstständigkeit und ist z. B. anerkannt als Voraussetzung für die Eintragung in die Handwerksrolle. (Beschluss des "Bund-Länder-Ausschusses Handwerksrecht" zum Vollzug der Handwerksordnung vom 21. November 2000 und der Änderung der Verordnung über die Anerkennung von Prüfungen bei der Eintragung in die Handwerksrolle und bei der Meisterprüfung im Handwerk vom 2. November 1982, § 1)

Eingangsvoraussetzungen:


Formale Eingangsvoraussetzung
Dieser Bildungsgang kann von Studierenden besucht werden:

  • die eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem für die Zielsetzung der Fachrichtung einschlägigem Beruf haben

  • mindestens Fochoberschulreife besitzen

  • über 12 Monate Berufserfahrung verfügen

Die Berufserfahrung kann dabei auch parallel zum Unterricht erworben werden.
In die Fachschule kann abweichend vom oben genannten auch aufgenommen werden, wer eine einschlägige Berufstätigkeit von mindestens fünf Jahren nachweist und mindestens Fachoberschulreife besitzt. Die Berufserfahrung kann dabei auch parallel zum Unterricht erworben werden.

Inhaltliche Eingangsvoraussetzungen
Dieser Bildungsgang sollte von Studierenden gewählt werden, die sich sowohl für informationstechnische als auch für kaufmännische Fragestellungen interessieren und eine qualifizierte Beschäftigung im Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnik anstreben. Bei den Studierenden sollte eine Neigung für die Ausein­andersetzung mit mathematischen, naturwissenschaftlich-technischen und wirtschaftlichen Fragestellungen vor­liegen. Weiterhin sollte ein Interesse für den Gebrauch der Fremdsprache Englisch im engeren fachlichen Zusammen­hang bestehen. Um erfolgreich mitarbeiten zu können, sollten die Leistun­gen - oder zumindest das Leistungsvermögen - in der Sekundarstufe I in Mathematik, ggf. in Informatik, Englisch und in den naturwissenschaftlich-technischen und ggf. wirtschaftlichen Fächern mindestens befriedigend gewesen sein.

Darüber hinaus wird von den Studierenden Interesse an Formalisierung, Mathematisierung und Problemlösung ggf. durch Modellbildung erwartet. Sie sollten für (computergestützte) Anwendungen im kaufmännischen und technischen Bereich aufgeschlossen sein und eine Neigung zur logischen Analyse besitzen.

Sonstiges

Schulgeld wird nicht erhoben. Kosten entstehen durch Anschaffung von Büchern und Unterrichtsmaterialien. Ein Computer mit Drucker muss für Arbeiten zu Hause vorhanden sein. Software stellt die Schule zur Verfügung.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann Unterstützung nach den Richtlinien des Berufsausbildungsförderungsgesetzes (BAFöG) gewährt werden.