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Wo steht Europa in 20 Jahren - Junge Europäer diskutieren

In Trier

Deutsche und französische Schüler in die Arbeit vertieft ;)

In Schengen hängt nun ein Schloss: BK Alsdorf + SEPR Lyon, für ein Europa ohne Grenzen

Dieses Jahr sind die Mittelstufen unserer Berufsfachschulen (BFA17, ITA17, ITF17 und die UTF17) ins Saarland, genauer Otzenhausen, gefahren und haben dort mit Schülern eines französischen Berufskollegs über die Zukunft Europas diskutiert. Zusammen mit Schülern der Société d'Enseignement Professionnel du Rhône haben wir uns in der Europäischen Akademie Otzenhausen getroffen und dort an einem fünfttägigen Seminar teilgenommen.

Am Montag, den 10.12.2018, kamen wir an und wurden herzlichst mit Kaffee und Keksen von der Akademie begrüßt. Nachdem die französischen Schüler ebenfalls angekommen waren, ging es mit der Vorstellung der Akademie, des Leitungsteams und der Dolmetscher los. Daraufhin wurden wir in binationale Kleingruppen eingeteilt und haben uns gegenseitig spielerisch kennengelernt.

Am Dienstag, den 11.12.2018, begann das Seminar mit einem Spiel: Wir wurden in mehrere Kleingruppen eingeteilt, welche jeweils ein Land spielten. Jedes Land hatte umgestürzte Stühle und Tische, welche für die Grundkonstruktion der Länder stand, und einige Materialien, welche unter anderem Strom- sowie Wasserversorgung darstellten. Um sein Land wieder aufzubauen, musste man die Tische und Stühle wieder aufbauen, jedoch benötigte man dafür eine Schweißerbrille sowie zwei Handschuhe, welche man sich ggf. erst von anderen Ländern erhandeln musste. Aber um handeln zu können, brauchte man Visas, welche zu Beginn nur zwei Länder hatten und diese in Umlauf bringen mussten. Nach dem Spiel haben wir uns über die Kultur verschiedener Länder ausgetauscht. Am Abend wurde dann noch ein deutsch-französisches Quiz gespielt und Spezialitäten der jeweiligen Länder wurden verteilt und probiert.

Am Mittwoch, den 12.12.2018, haben wir die Themen Brexit, Flüchtlingskrise, Populismus und Nationalismus behandelt und dazu jeweils Plakate erstellt.

Am Donnerstag, den 13.12.2018, stand eine Reise nach Straßburg an, welche aber aufgrund eines Terroranschlags abgesagt wurde. Dafür sind wir dann nach Schengen gefahren und haben dort an einer kleinen Führung, welche vom Schengener Abkommen handelte, teilgenommen. Nach der Führung war noch Zeit, sich in Ruhe das Informationszentrum in Schengen anzuschauen.

Etwas später ging es dann mit dem Bus weiter nach Trier, wo wir eine Foto-Rallye zur Stadterkundung in binationalen Kleingruppen durchgeführt haben. Nach der Rallye hatten wir dann noch Freizeit und konnten den Weihnachtsmarkt besuchen.

Am Freitag, den 14.12.2018, haben wir das Thema "Wo stehen wir in 20 Jahren? Europa zwischen Zerfall und Weiterentwicklung” behandelt. Dabei sollten wir in Gruppen aus den gesammelten Themen eines aussuchen und überlegen, wie es zu diesem Thema in 20 Jahren aussehen könnte. Dabei sollten wir möglichst kreativ sein. Am Abend gab es dann den selbstorganisierten Abschiedsabend.

Am Samstag, den 15.12.2018, hieß es dann “Au revoir Otzenhausen”, wie die Franzosen sagen würden. Es gab noch Frühstück und dann mussten die Zimmer geräumt werden. Um 09:00 Uhr war Abreise.

Fazit:

Alles in allem kann man sagen, dass es eine sehr aufregende und interessante Woche war. Natürlich gab es hier und da ein paar Probleme, z.B. die Kommunikation, aber dies stellte nie wirklich ein Hindernis dar. Ein paar Übersetzer aus dem Internet konnten immer helfen.

Ich glaube, ich kann sagen, dass jeder von uns erneut an einem solchen Seminar teilnehmen würde.