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Didacta in Florenz

Auf Einladung der „Zentralstelle für internationale Berufsbildungskooperation (GOVET)“ nahmen Vertreter deutscher und italienischer Berufskollegs an einer Veranstaltung im Rahmen der Didacta in Florenz teil.

Ziel der Veranstaltung war es, sich über Erfahrungen in der Kooperation von bilateralen Schüleraktivitäten (Erasmus+ KA1 und andere Förderprogramme) und multinationalen Innovationsaktivitäten (Erasmus KA2) auszutauschen.

Es zeigte sich, dass die Herausforderungen vielfältig und in beiden Ländern ähnlich waren. So war z.B. die Gewinnung geeigneter Praktikumsbetriebe in beiden Ländern schwierig. Es zeigte sich darüber hinaus, dass die Finanzierung von Schülermobilitäten in Italien deutlich schwieriger ist als in Deutschland.

Auch gab es teilweise unterschiedliche Vorstellungen über die Art und Weise, wie die Praktikumssaktivitäten durchgeführt werden sollten. Während in Italien die Auszubildenden eher durch Zuschauen lernen, wollen deutsche Schüler praktisch arbeiten.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Teilnehmer fachlich, aber vor allen persönlich, stark von den Auslandspraktika profitierten und dass gerade in Zeiten neuerstarkendem Nationalismus in Europa diese Aktivitäten zum besseren Verständnis für andere Kulturen beitragen kann.

Daher sollten nach Ansicht der Teilnehmer noch mehr junge Menschen in Europa diese Möglichkeiten nutzen. Dies wird auch von der EU entsprechend unterstützt, da die Mittel für diese Aktivitäten stark erhöht wurden.