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Meldung

Aktionstag zur Vorbeugung von Alkoholmissbrauch

Nein, es ist nicht überflüssig, jedes Jahr auf’s Neue darauf hinzuweisen, wie gefährlich Alkohol ist. Gerade zu Beginn der närrischen Tage will das Beratungsteam darauf aufmerksam machen und lädt ein zur karnevalistischen Feier am Fettdonnerstag unter dem Motto „Kenn dein Limit“! Die Informationsmaterialien des „Info-Tisches“ von Ute Schöpping zeigten die vielfältigen Gefahren und Folgen auf, wenn dieses Limit überschritten wird. Beim Quiz konnten die Schülerinnen und Schüler beweisen, dass sie davon Ahnung haben. Wir sind gespannt, wer diesmal den Preis gewinnt! Dankenswerter Weise hat diesen wie auch alle Materialien für die Veranstaltung der Förderkreis unserer Schule gesponsert – vielen Dank dafür!

Rauschbrillen an unterschiedlichen Aktion-Points führten im wahrsten Wortsinn vor Augen, was bei hohem Alkoholkonsum geschieht: Koordinationsverlust, eingeschränktes Sehvermögen, Gleichgewichtsstörungen bis hin zu Bewusstlosigkeit und Kreislaufkollaps können eintreten.

Kaum einer schaffte fehlerfrei den Slalomparcours, den Julia Pankoke betreute, traf mit dem Ball den Korb am Stand von Irene Stummer oder fand auf Anhieb das Schlüsselloch mit dem Schlüssel, den Frank Lindner bereithielt. Hier hatte man Spaß am spielerischen Ausprobieren. Doch wurde den Jugendlichen schnell klar, was mit solcherlei Einschränkungen unterwegs geschehen kann. Selbstüberschätzung kann zum Tod führen wie in Köln Rosenmontag am Barbarossaplatz, wo eine junge Frau betrunken versuchte, zwischen zwei Straßenbahnwaggons auf den gegenüberliegenden Bahnsteig zu gelangen. Die Polizei muss immer wieder von fürchterliche Verkehrsunfällen berichten, die die Folgen von übermäßigem Alkoholkonsum sind. Dass es auch leckere Getränke ohne Alkohol gibt, konnte man an der Cocktailtheke probieren, wo Cordula Klarowski und Alfons Rosenbaum zu kostenlosen Fruchtcocktails einluden.

Fröhliche Stimmung herrschte in Foyer und Forum bei Karnevalsmusik und bunt verkleideten Menschen. Wer sich noch stilen wollte, konnte sich helfen lassen: Unter Leitung von Ines Roth hatte die FR 18 und FR19 eine große Schmink- und Frisierecke eingerichtet. Die Tische waren dicht umlagert, leider oft von „eigenen“ Leuten, denn in diesem Jahr war die Anzahl teilnehmender Kolleginnen und Kollegen mit „ihren“ Klassen deutlich geringer als in den Vorjahren. Ein besonderer Dank gilt daher denjenigen, die uns als Beratungsteam unterstützten, grade auch dann, wenn über den eigenen Schatten gesprungen werden musste mangels Karnevalbegeisterung.