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Meldung

Informationen zur MATSE-Ausbildung

Am 26.10.16 erhielt das Berufskolleg Alsdorf Besuch von der RWTH.

Frau Espe berichtete zusammen mit Felix Heitbrock, der vor zwei Jahren sein Abitur und die Berufsausbildung zum Informationstechnischen Assistenten Berufskolleg Alsdorf gemacht hatte, über die Ausbildung zum sogenannten MATSE (Mathematisch-Technischen Softwareentwickler).

Der MATSE ist ein dualer Studiengang, der eine praktische Ausbildung und ein Bachelor-Studium beinhaltet. Die Regelstudienzeit beträgt 6 Semester. Das Gehalt variiert abhängig vom Unternehmen, in dem gearbeitet wird. Es beträgt im ersten Jahr für gewöhnlich zwischen 700€ und 900€. Zusätzlich gibt es ein NRW-Ticket, das in den meisten Fällen vom Betrieb bezahlt wird.

An drei Orten wird das Studium zurzeit angeboten: in Jülich gibt es 35 Plätze, in Köln 25 und in Aachen 150. Semesterferien gibt es zwar nicht, dafür aber Urlaub. Die Anzahl der Urlaubstage ist bei den verschiedenen Unternehmen unterschiedlich und der Urlaub muss außerhalb der Schulzeit liegen.

Im Studium verbringen die Studierenden den Montag und Dienstag in der Hochschule und von Mittwoch bis Freitag gehen sie in den Betrieb. In der Schule gilt Anwesenheitspflicht und der Unterricht geht von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

Im Betrieb bekommen die Auszubildenden eigene Projekte zugeteilt. Am Ende der Ausbildung werden die meisten Auszubildenden von ihren Unternehmen übernommen.

Weiterhin gibt es beispielsweise an der FH in Aachen und an der Universität in Maastricht  Möglichkeiten für einen Masterstudiengang.

Bewerben kann man sich beim Rechenzentrum der RWTH oder direkt bei dem für die Ausbildung gewünschten Unternehmen in der Zeit von September bis Ende Juli. Die Liste von Ausbildungsgebern ist groß. Die FH und die RWTH selbst zählen auch dazu.

Hat man einen Ausbildungsplatz, bekommt man auf jeden Fall auch einen Studienplatz. Voraussetzung ist mindestens das Fachabitur. Darüber hinaus sollte man gut in Mathematik sein, da auch ein Einstellungstest bestanden werden muss. Auch gute Englischkenntnisse sollten die Interessierten mitbringen.

Wenn man außerdem noch Spaß an logischem Denken, am Lösen von Problemen und am Arbeiten im Team hat, steht einer vielversprechenden Ausbildung nichts mehr im Wege.