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Denn die Zukunft bleibt bunt …

Auszubildende des Berufskollegs Alsdorf zu Gast auf der FAF 2019

Informativ, innovativ, vielfältig und wegweisend, so ließe sich die diesjährige FAF in Kürze beschreiben. 

FAF? Was so manchem als kryptisches Kürzel anmutet, ist ein von Angehörigen des Baugewerks immer mit Spannung erwartetes Großereignis. Nur alle drei Jahre öffnet die vom Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz und dem Bundesverband der Stuckateure ausgerichtete Fachmesse „Farbe, Ausbau & Fassade“, kurz FAF, ihre Tore. Blickt man auf unsere Region, könnte man gar von sechs Jahren sprechen, liegt München als zweiter Standort doch in weiter Ferne des Berufskollegs Alsdorf. Entsprechend groß war die Begeisterung, als die Auszubildenden unserer Maler- und Baumaler-Klassen von der Gelegenheit erfuhren, diese für sie unbestreitbar bedeutendste Messe in Köln zu besuchen. 

Wie außerordentlich willkommen wir dort seien würden, dämmert anfangs nur Wenigen. Doch schnell wurde klar, dass sich die Veranstalter in diesem Jahr ganz gezielt an die Auszubildenden des Handwerks wandten. Zum ersten Mal in der Geschichte der FAF waren sie eingeladen, die Messe kostenfrei zu besuchen. Entsprechend jung präsentierte sich das Publikum. Schnell verflog die anfängliche Scheu und wir machten uns auf, die Messe zu erkunden. 

Für einen abwechslungsreichen Tag war angesichts von über 400 Austellern aus gut 25 Ländern mehr als gesorgt. Mit dabei waren sowohl bekannte Branchengrößen als auch Nischenanbieter aus dem In- und Ausland. So eröffnete sich uns nicht nur die Gelegenheit, sich mit Hintergründen und Details  tagtäglich benutzter Werkzeuge und Werkstoffe zu beschäftigen, sondern auch die Chance, sich über aktuelle Trends und neueste Entwicklungen zu informieren. Das Angebot war ebenso umfassend wie vielfältig: Abdeckmaterialien, Dämmstoffe, Putze, Farben, Lacke, Tapeten u.v.m. sowie eine breite Palette an Werkzeugen, Geräten und Verfahren zu allen nur erdenklichen Anwendungsfeldern. Vieles wurde uns in anschaulichen Praxis-Vorführungen vorgestellt und wann immer man es sich ausbat, näher erläutert. Überdies gab es eine Vielzahl gut aufbereiteter Fachvorträge sowie zahlreiche Sonderflächen und Aktionen, wie die Schau-Werkstätten der Fachschulen, die über die Ausbildung hinausgehende berufliche Perspektiven aufzeigten. Entsprechend viele Eindrücke prasselten auf uns ein. So viel Neues, was man ansehen, anfassen, im wahrsten Sinne des Worts begreifen und oft auch selbst ausprobieren konnte. 

Kurzum: Ein richtig guter Tag, um einmal über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, sich mit innovativen Techniken und Materialien zu beschäftigen und die eigenen, beruflichen Möglichkeiten in den Blick zu nehmen. Denn die Chancen angehender Maler sind vielfältig und ihre Zukunft bleibt bunt.