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Meldung

ILA2018 - Berlin

"Innovation and Leadership in Aerospace", unter diesem Motto findet alle zwei Jahre in Berlin die ILA auf dem Gelände des Flughafens Schönefeld statt. Dieses Jahr machten sich Christoph und ich (Jan) aus der momentanen Oberstufe (MTA 15) auf den Weg, um der Messe einen Besuch abzustatten. 

Am Freitag den 27.April ging es für uns gegen 05:00 Uhr morgens zum Flughafen Düsseldorf, von wo aus wir gegen 07:30 in Richtung Berlin abhoben. Dort angekommen machten wir uns mit der Umgebung vertraut und erkundeten nach einem kurzen Besuch im Hotel die Hauptstadt. Auf dem Programm standen die typischen Sehenswürdigkeiten Berlins wie das Brandenburger Tor und das Reichstagsgebäude. Den Abend ließen wir gemeinsam mit einem Kumpel von mir in der Innenstadt gemütlich ausklingen.  

Der Samstag war unser erster Messetag und wir kamen nach etwas geknubbeltem Warten in der Sonne pünktlich auf das Gelände. Direkt zu Beginn kamen wir schon mit den ersten Leuten der Bundeswehr ins Gespräch und konnten direkt neue Eindrücke sammeln. Die Bundeswehr gehörte mit zu den größten der über 1.000 Aussteller und zeigte ebenfalls ungefähr 50% aller Flugvorführungen. Nachdem wir uns dann einen ersten Überblick verschafft hatten, trafen wir uns mit dem ehemaligen Schüler Ian (BFA14F), der den Stand der Fachhochschule Aachen mitbetreute. Im Anschluss stand noch ein Treffen mit einem Vertreter von Liebherr an, den ich bereits seit meiner Kindheit kenne. Hier wurden uns aktuelle Projekte und neue Technologien, wie der immer mehr Anwendung findende Metall-3D Druck, vorgestellt. Im Laufe des Tages kamen wir mit Vertretern vieler Firmen (ZF, Rolls Royce, P3, Thales, uvm.) ins Gespräch und konnten viel Neues erfahren und einige Fragen klären. Der Tag wurde durch das Bestaunen und Begehen vieler ausgestellter Flugzeuge abgerundet. Natürlich sind die zahlreichen Flugvorführungen der Bundeswehr, aber auch von Airbus und der spanischen National-Kunstflugstaffel, nicht zu vergessen. 

Den Abend ließen wir mit einem gemeinsamen Freund aus Geilenkirchen, der auch in Berlin war, ausklingen. 

Nach frühem Aufstehen ging es am Sonntag noch früher zum Messegelände als den Tag zuvor. Dies zahlte sich auch aus, denn wir konnten bereits eine Stunde vor der eigentlichen Eröffnung auf das Gelände und nutzen so die Chance, ohne lange anzustehen den Airbus A380  von Emirates zu besichtigen. Im Anschluss bekam Christoph die Möglichkeit, eine Runde im Simulator von Airbus den Eurofighter Typhoon zu fliegen. Diese Möglichkeit war einmalig und zeigte wieder, dass Kontakte nur denjenigen schaden, die keine haben, auch wenn sie erst 15 Minuten alt sind. Den restlichen Sonntag ließen wir es etwas gemütlicher angehen, führten aber wieder viele interessante Gespräche. Außerdem nutzten wir die Möglichkeit, die Flugvorführungen, die wir am Vortag nicht sehen konnten, zu betrachten. Ein Highlight an diesem Tag war aber definitiv der Start der Antonov 225, dem größten Frachtflugzeug der Welt, die an den Tagen davor ausgestellt war. 

Am Montag ging es dann nach dem Frühstück zum Flughafen Tegel, von wo aus es am Nachmittag zurück nach Düsseldorf ging. Hierbei wurde uns im durchaus turbulenten Anflug klar, dass das Wetter bei weitem nicht so schön wie in Berlin sein kann, denn dort hatten wir 3 Tage lang nur prallen Sonnenschein bei bis zu 26°C und fast keiner Wolke am Himmel. Dieses Wetter trug dazu bei, dass man in Düsseldorf durchaus annehmen konnte, dass wir gerade aus einem Urlaub auf den Kanarischen Inseln im Hochsommer kamen, denn die Berliner Sonne hat ganze Arbeit geleistet.