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Meldung

Kinder des Himmels und der Erde

Aus der Geschichte lernen! Die Zukunft gestalten frei von Antisemitismus und Rassismus

Regina Sommer, Serap Güven und Gidon Horowitz – professionelle Geschichtenerzähler und seit Jahren bekannte Gesichter in unserer Schule – ließen es sich anlässlich des achtzigsten Jahrestages der Pogromnacht nicht nehmen, dieses Thema auf ganz besondere Art und Weise zu thematisieren.

Die Antwort auf die Frage nach dem, was alle Menschen verbindet, unabhängig von Herkunft und Religion war das Band, das ihre Geschichten umspannte. Es wurden Geschichten aus den drei monotheistischen Religionen erzählt, wobei die Geschichten von Regina Sommer für das Christentum, die von Serap Güven für den Islam und die von Gidon Horowitz für das Judentum standen. Wie schon vom Internationalen Erzählfestival bekannt, gelang es den Erzählern wieder einmal, die Schülerinnen und Schüler mit ihren Geschichten in den Bann zu ziehen. Dabei verzichtete die Darstellung ganz bewusst auf den ‚pädagogischen Zeigefinger‘. Ganz im Gegenteil: in den Geschichten wurde nicht auf die Narren verzichtet. An vielen Stellen wurde geschmunzelt und gelacht. Ist es nicht der Humor, der Menschen über Grenzen und Religionen hinweg verbindet? – Auch der Bezug zur aktuellen Politik blieb nicht verborgen.

Das internationale Schülerpublikum fühlte sich angesprochen, jeder konnte sich in den Geschichten wiedererkennen. Das Lob des Publikums blieb nicht aus. Eine Geste, die aus Schülerreihen selten kommt und häufig auch nicht so spontan.

Diese Veranstaltung stellt einen gelungenen Auftakt zu den geplanten Projekttagen ‚Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‘ im Dezember dar.