BK Alsdorf
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Gut drauf sein – ohne voll zu sein

Wie sich bei der anschließenden Auswertung der Teilnehmerkarten zum Quiz herausstellte, hatten trotz diesmal deutlich höherem Schwierigkeitsgrad mehr Teilnehmende die richtige Lösung, nämlich knapp 50. Als Gewinner wurde unter Aufsicht des Beratungsteams Metin Aksakal aus der BFT118 gezogen. Er erhielt die als Preis ausgelobten 2 Kinokarten Deluxe all inclusive, gesponsert vom Förderverein des BKA. Mit ihm (3.v.l.) freuten sich bei der Preisübergabe (von links nach rechts): Jürgen Weckler, stellvertretender Schulleiter, Cordula Klarowski, Beratungsteam, Heinrich Wolters, Förderverein sowie Andrea Simon, Julia Pankoke und Frank Lindner (Fotograf) vom Beratungsteam. Herzlichen Glückwunsch!

Pünktlich zu Beginn der letzten närrischen Tage der Session 18/19 schallte zu Weiberfastnacht Karnevalsmusik durch Eingangshalle und Forum des BKA.

Das Beratungsteam hatte wieder geladen zu alkoholfreien und kostenlosen Cocktails, Informationen und Aktionen gegen den Alkoholmissbrauch – und alle, fast alle kamen.

Das Team wurde in diesem Jahr kräftig unterstützt: Simone Hacker hatte ihre Hilfe angeboten und betreute die Wurfecke, in der Schülerinnen und Schüler versuchten, Bälle in einen Eimer zu werfen – allerdings gehandicapt durch die Rauschbrille. Diese Brillen vermitteln die Einschränkungen der Einschätzungen und Wahrnehmungsmöglichkeiten, die man mit ca. 2,5 Promille Alkohol im Blut hat. „Geht ja gaaaar nicht...“, so auch die Reaktion von Schülern am Stand unserer zweiten Verstärkung im Team Ute Schöpping, die den „Klingeldraht – Stand“ betreute. Nicht anders erging es denjenigen, die bei Julia Pankoke mit Rauschbrille einen Parcours ablaufen sollten: Das Erlebnis, besoffen Richtung und Abstände nicht richtig einschätzen zu können, war eindrücklich.

„Kenn dein Limit“ – heißt die Präventionsaktion, die vor Alkoholmissbrauch warnen soll. Natürlich ist jedem bewusst, dass Jugendliche nicht gerade an Karneval zu Abstinenzlern erzogen werden können. Aber wenn der eine oder die andere durch die Informationen und Hinweise wenigstens dazu gebracht werden können, Auto oder Moped nach Alkoholkonsum stehen zu lassen bzw. nicht einzusteigen, wenn ein alkoholisierter Fahrer zum Mitfahren einlädt, ist schon viel gewonnen. Noch besser wäre es, der 1:1 – Hinweis würde beherzigt: Auf jedes Glas alkoholischen Getränks ein Glas ohne Alkohol.

Andrea Simon ermunterte am Info - Stand immer wieder die Teilnehmenden, die sich am Quiz versuchten, nicht aufzugeben. Es musste eine knifflige Aufgabe gelöst werden, um die Chance zu bekommen, als Sieger/in aus dem Pool aller Karten mit dem richtigen Ergebnis gezogen zu werden und die beiden „All-In-Exclusiv-Luxus-Kino-Karten“ zu gewinnen. Auch diesmal werden sie wieder vom Förderverein gesponsert! Herzlichen Dank dafür!

Verstärkt wurde in diesem Jahr das Angebot von einer Aktion, die sich Ines Roth mit der FR17 ausgedacht hatte: „Last-Minute-Verwandlung“ an vier Schmink-Spots. Hier war der Andrang groß – und so wurden die Gesichter der zahlreichen Besucherschar immer bunter. Ein voller Erfolg, der nach Wiederholung im nächsten Jahr schreit. Dass dank der großen Unterstützung  der Kollegen/innenschaft so viele Schülerinnen und Schüler wie noch nie unserer Einladung folgten, ließ sich an den ausgeschenkten Cocktails ablesen: Nur noch zwei „Früchtebomben“ lungerten um 11.11 Uhr auf der Cocktailbar herum – alles andere, konzipiert für ca.400 Gläser und munter serviert von Cordula Klarowski und Frank Lindner, war weg.

Nicht so die helfenden Hände, die nach Abschluss der Veranstaltung dafür sorgten, dass der Arbeit ganz im Sinne des Sprichwortes „schnell ein Ende“ gemacht und zum geselligen Teil im Lehrerzimmer übergegangen werden konnte. Das junge, vor allem weibliche Team um Jane Kutzop hatte in diesem Jahr dafür gesorgt, dass eine richtige „After-School- Karnevalsparty“ stattfand: Bunt geschmückt, Raum wie Kollegen/innen, mit Musik aus der Konserve oder gemeinsam gesungen unter Leitung von Bernhard Schlösser mit Klampfe, war richtig „Stimmung in der Bude“. Mit frischen Getränken, süßem und herzhaftem Gebäck – ergänzt durch 40 Berliner, gestiftet vom Geburtstagskind Rudi Wagenknecht, war für das leibliche Wohl bestens gesorgt....rundherum ein gelungener Vormittag, soweit bekannt ohne eine einzige „Alkoholleiche“ im Haus – damit ein stilvoller Beginn der „jecken Tage“ –Alaaf!