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Der Elektriker, ein Beruf mit Spannung!

Elektriker, oder besser, Elektroniker/innen für Energie- und Gebäudetechnik haben einen im wahrsten Sinne des Wortes spannenden Beruf. Elektrik, gleich ob Alt- oder Neubau, ist ein Fall für den Fachmann oder die Fachfrau. Sie ziehen nicht nur Strippen, sondern haben mit den unterschiedlichsten Anlagen zur Verteilung und Nutzung elektrischer Energie zu tun. Von der klassischen Starkstrominstallation einer Energieverteilungsanlage bis hin zu Sprech-, Melde- und Signalanlagen, von Antennen - und Satellitenempfangsanlage über Erdungs- und Blitzschutzanlagen bis hin zu Mess-, Steuerungs- und Regelungsanlagen. All das fällt in ihr Ressort. Und da bei der Elektrotechnik der Fortschritt ganz groß geschrieben wird, spielen die moderne elektrische Gebäudesystemtechnik, Photovoltaikanlagen und vernetzte EDV- Anlagen eine immer größere Rolle.

Ein spannender Beruf für alle, die nicht von gestern und außerdem gerne unterwegs sind. Während heute in einem Einfamilienhaus die Klingel repariert werden muss, ist der Einsatzort morgen vielleicht ein Büro, eine Fabrik oder eine Großbaustelle. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre. Danach gibt es jede Menge Weiterbildungsmöglichkeiten zum/zur Techniker/in, Meister/in oder Ingenieur/in. Infos erhalten Sie bei ihrem Energieversorgungsunter-nehmen, der Elektro-Innung in der Berufsschule oder im Berufsbildungszentrum des Arbeitsamtes.

Bitte beachten Sie auch die allgemeinen Informationen auf den Seiten Bildungsangebote und Berufsschulen.

Selbstverständlich stehen auch wir Ihnen gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung. Sie erreichen uns telefonisch unter 02404-57910

Fachräume

Dem Fachbereich Elektrotechnik stehen neben den eigentlichen Unterrichtsräumen mehrere Speziallabore zur Verfügung. Dort arbeiten die Schüler selbständig in Laborgruppen und erhalten spezielle Kenntnisse in den Bereichen Schaltungstechnik, Messtechnik, Automatisierungstechnik und PC-Technik.

Schulische Ausbildung

Der Ausbildungsberuf Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik beinhaltet nur noch drei Fächer:

  • Installieren und in Betrieb nehmen elektrischer Anlagen
  • Planen, Errichten und Warten gebäudetechnischer Systeme
  • Planen, Errichten und Warten energietechnischer Anlagen

Die vorgenannten Fächer werden wiederum in einzelne Lernfelder unterteilt, deren thematischer Inhalt Handlungen aus der beruflichen Tätigkeit sind.

Organisation des Unterrichts

Der (fächerübergreifende) Unterricht findet in Laborräumen statt. Hier werden (meist in Gruppen) aus der beruflichen Praxis entnommene Problemstellungen z. B. :

  • analysiert
  • Lösungsvorschläge diskutiert und erarbeitet
  • Lösungsansätze unter Beachtung der technischen Regelwerke skizziert
  • geeignete Betriebsmittel ausgewählt (Firmenunterlagen)
  • Arbeitsschritte festgelegt
  • Berechnungen durchgeführt
  • Lösungen getestet (Laboraufbau; Funktionsprüfung; Messung; Berechnung)
  • Lösungen verbessert
  • Materiallisten erstellt
  • Ergebnisse dokumentiert (Zeichnungen; Protokolle)
  • Ergebnisse präsentiert (schriftliche Berichte; Referate)

In der vorstehenden Auflistung ist lediglich ein Teil der typischen Tätigkeiten eines Elektronikers/in für Energie- und  Gebäudetechnik aufgeführt; eines interessanten und innovativen, aber auch anspruchsvollen Ausbildungsberufes.

Prüfungen

Die Gesellenprüfung wird nach den Richtlinien der zuständigen Handwerkskammer durchgeführt. Näheres dazu erfahren Sie z.B. unter www.hwk-aachen.de.

Ansprechpartner

Heribert Reske

Bildungsgangleiter Energie- und Gebäudeelektroniker
 
Elektrotechnik, Technische Informatik

Sprachförderung

Wir bieten Sprachförderung für alle, die (noch) nicht fließend Deutsch sprechen.

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