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Maler/in und Lackierer/in

 

  Ein Beruf, der Farbe in unser Leben bringt!

 

Die Ausbildung erfolgt im Handwerksbetrieb und in der Berufsschule. Seit 2003 regelt eine neue Ausbildungsordnung die Überbetrieblichen Unterweisungen, die Zwischenprüfungen und die Gesellenprüfungen. Die Ausbildung bis zur Gesellenprüfung dauert für Bauten- und Objektbeschichter zwei Jahre und für Maler und Lackierer drei Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Verkürzung möglich.

Schulische Voraussetzung:

  • Erfüllung der 10-jährigen Vollzeitschulpflicht

Abschluss/Weiterbildung:

  • Bauten- und Objektbeschichter/in
  • Maler- und Lackierergeselle/in
  • Vorarbeiter/in, Teamleiter/in
  • Technische(r) Fachwirt/in der Fachrichtung Farbe
  • Baustellenleiter/in, Projektleiter/in, Werkstattleiter/in, Serviceleiter/in
  • Maler- und Lackierermeister/in, Industriemeister/in der Fachrichtung Lack
  • Techniker/in der Fachrichtung Farb- und Lacktechnik
  • Restaurator/in im Maler und Lackiererhandwerk
  • Betriebswirt/in (HwK)
  • Unternehmer/in, Betriebsleiter/in
  • Weiterführende Bildungsmöglichkeiten in Pädagogik, Technik, Betriebswirtschaft, Gestaltung

Bei guten Leistungen kann ein Qualifikationsvermerk erteilt werden, der zu weiterführenden Bildungsmaßnahmen berechtigt.

Schulbereich:

Die Ausbildung hat sich seit 2003 mit der Neuordnung des Handwerks grundlegend geändert. So sind aus den früheren Schwerpunkten Maler und Fahrzeuglackierer eigenständige Berufe geworden, zusätzlich ist ein neuer und staatlich anerkannter Beruf entstanden:

  • Maler und Lackierer / Malerin und Lackiererin
  • Bauten- und Objektbeschichter / Bauten- und Objektbeschichterin
  • Fahrzeuglackierer / Fahrzeuglackiererin

An unserer Schule werden im Berufsfeld Farbtechnik und Raumgestaltung Maler und Lackierer/innen und Bauten- und Objektbeschichter/innen gemeinsam in der beruflichen Grund- und Fachbildung beschult. Während die Bauten- und Objektbeschichter/innen nach dem zweiten Jahr ihre Gesellenabschlussprüfungen absolvieren, untergliedern sich die Maler und Lackierer/innen im dritten Ausbildungsjahr in die Fachrichtungen:

  • Gestaltung und Instandsetzung
  • Kirchenmalerei und Denkmalpflege
  • Bauten- und Korrosionsschutz

Seit der Einsetzung neuer Rahmenlehrpläne 2003 zur Erprobung wird nicht mehr traditionell nach Fächern, sondern handlungsorientiert nach Lernfelddidaktik unterrichtet. Berufsbezogen werden auf den Schulzeugnissen nur noch drei Bündlungsfächer ausgewiesen, in die die früheren Fächer einfließen:

  • Arbeitsorganisation und Wirtschaftsprozesse
  • Oberflächenbearbeitung und Instandsetzung
  • Gestalten

Zusätzlich werden noch allgemeinbildend zum Teil fachübergreifend unterrichtet:

  • Deutsch / Kommunikation
  • Sport / Gesundheitserziehung
  • Politik
  • Religion / Berufsethik

Schulische Inhalte

  • Wie man sicher im Betrieb und am Arbeitsplatz arbeitet
  • Wie man Untergründe vorbereitet und welche Beschichtungsverfahren es gibt
  • Welche Werk- und Hilfsstoffe es gibt, und welche physikalischen und chemischen Eigenschaften sie haben
  • Welche Beschichtungen auf den verschiedenen Untergründen, wie Holz, mineralischen Untergründen (Putz, Zement, Stein), Metallen und Kunststoffen nötig sind
  • Welche Beschichtungsstoffe dazu eingesetzt werden
  • Das Arbeiten mit Tapeten und Wandbekleidungen
  • Besondere Arbeiten und Techniken wie Wärmedämmung, Betonsanierung, Vergolden, Verglasen, etc.
  • Aber auch historische Techniken, Stilepochen u.a..

Spezialisierungsmöglichkeiten: Teilnahme an Lehrgängen, Kursen oder Seminaren, z.B. über Korrosionsschutz, Denkmalpflege, Restaurierung, Historische Maler- und Lackierertechniken, Ausbildung der Ausbilder, Umweltschutz.

Ansprechpartner

Bilder aus den Werkräumen